Das Kürzel FBA steht für „Fulfillment by Merchant“ und ist, ebenso wie auch FBA eine mögliche Option, um als Händler eigene Waren auf den Amazon-Marktplätzen zu verkaufen. Durch Nutzung von FBM bzw. eines der „Verkaufen bei Amazon“-Services, können die Händler vor allem von der Bekanntheit, dem Vertrauen, der Reichweite sowie der gesamten Logistik des Unternehmens profitieren. Für diesen Service lässt sich Amazon Gebühren, bestehend aus dem Preis für das Verkäuferkonto sowie einer Verkaufsprovision und optionaler weiterer Services zahlen.

 

Die Summe der Kosten für die Händler setzt sich sowohl aus festen Gebühren als auch aus prozentualen Anteilen zusammen, die von unterschiedlichen Kriterien abhängen. Da FBM-Seller selbst für den Versand verantwortlich sind, ergeben sich die Gebühren einerseits aus den verschiedenen Produktkriterien, wie Maßen und Gewicht sowie andererseits aus den jeweiligen Versandkonditionen des Händlers und seiner genutzten Dienstleister. Für den Verkäufer fallen, ebenso wie bei Nutzung des FBA-Programms, unterschiedliche Kosten an, die sich je nach Art des gewählten Verkäuferaccounts unterscheiden. Zusätzlich können weitere Gebühren für optional genutzte Services, wie etwa für die Nutzung amazoninterner Werbung (PPC), hinzukommen. Letzteres steht allerdings nur Nutzern des Pro-Seller-Accounts offen.